Patrick Bick, M.Sc.D.O. · Osteopath · Heilpraktiker
Die Osteopathie beruht traditionell auf drei Säulen: dem parietalen System mit Muskeln, Gelenken und Bindegewebe, dem viszeralen System mit den inneren Organen und dem kraniosakralen System mit Schädel, Wirbelsäule und Kreuzbein.
Die Ausbildung umfasst 1.350 Stunden. In dieser Zeit wird nicht nur viel Wissen vermittelt, sondern auch die Philosophie der Begründer Andrew Taylor Still und William Garner Sutherland. Still gründete 1892 die erste Schule, die American School of Osteopathy in Kirksville.
Wie in jedem anderen Beruf verändern sich die Einflussfaktoren. So gibt es immer mehr maschinelle Untersuchungsverfahren (zum Beispiel MRT), mit denen Studien die Wirksamkeit der Osteopathie oder einzelner Behandlungstechniken überprüfen können.
Mir ist es sehr wichtig, nicht der Osteopathie zu dienen, sondern dem Patienten. Manuelle Untersuchungs- und Behandlungstechniken aus anderen medizinischen und therapeutischen Fachbereichen können den osteopathischen Ansatz ergänzen. Entscheidend ist, neue Impulse kritisch zu prüfen und auf Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse sowie individueller Bedürfnisse sinnvoll in die Behandlung einzubinden. Wenn eine osteopathische Technik im parietalen System keine Evidenz zeigt, nutze ich eine andere Technik aus meinem Werkzeugkasten.
Als Patient stehen Sie bei mir mit Ihren individuellen Schmerzen, Beschwerden, Zwängen, Bedürfnissen und Zielen immer im Mittelpunkt – damit Sie sich in Ihrem Alltag wieder wohler fühlen.
Osteopathie heilt nicht im Sinne der klassischen Medizin. Sie betrachtet Gesundheit als Gleichgewicht (Homöostase), das unser Körper von Natur aus halten bzw. wiederherstellen will – geht also davon aus, dass der Körper sich selbst regulieren kann, wenn er dazu in die Lage versetzt oder dabei unterstützt wird.
Ziel meiner Behandlung ist, diese Selbstheilungskräfte anzuregen.
Knochen, Muskeln, Gewebe und Organe sind über Faszien miteinander verbunden, dünne Bindegewebshüllen, die alle Strukturen umgeben. Mit den Händen taste ich Spannungen und Bewegungseinschränkungen auf, die mit Beschwerden zusammenhängen können. Diese Abhängigkeit von Struktur und Funktion ist für die Osteopathie grundlegend.
Der Mensch ist Teil der Natur. Er ist ihren Gesetzen, aber auch ihrer Kraft und Fähigkeit zu Regulation und Selbsterhaltung unterworfen. Gesund zu sein, ist ein natürlicher Zustand: ein harmonisches Gleichgewicht aller beweglicher Strukturen – im System des Menschen selbst und im System seiner Umgebung.
Der Osteopath sucht die Störung, findet sie, korrigiert sie, und lässt die Natur handeln.
Gesundheit suchen, nicht Krankheit finden.
Mit dieser Herangehensweise betrachte ich meine Patienten nicht allein mit Blick auf das Symptom. Als Osteopath und Heilpraktiker sehe ich Geist, Körper und Seele als Einheit. Deshalb behandle ich nicht isoliert einzelne Beschwerden, sondern den Menschen insgesamt, ganzheitlich und individuell unter Berücksichtigung seiner Lebensumstände, Einflüsse und Möglichkeiten.
Jede Behandlung beginnt mit einem Gespräch und einer Untersuchung. Ob Osteopathie für Ihr Anliegen infrage kommt, besprechen wir gemeinsam.
Sportler belasten Muskeln, Gelenke und Bindegewebe oft bis an ihre Grenzen. Nach einer Untersuchung stimme ich die Behandlung auf Ihre Sportart, Ihre Belastung und Ihr Ziel ab.
Insgesamt blicke ich auf 20 Jahre im Profi-Fußball und 15 therapeutische Ausbildungsjahre zurück. Auf diese Konstellation – Sportler UND Therapeut zu sein – bin ich heute sehr stolz, denn sie ist einzigartig und überaus hilfreich im Umgang mit leistungsorientierten Athleten.
Patrick Bick ist Osteopath (M.Sc.D.O.) und Heilpraktiker.
1997 legte er sein physiotherapeutisches Examen ab. Es folgten zahlreiche Fortbildungen und weitere Ausbildungen, die seinen Weg zur Osteopathie begleiteten und seinen Blick auf den menschlichen Körper erweiterten. Auch seine Zeit als Profifußballer hat ihn geprägt und ihm ein persönliches Verständnis für körperliche Belastungen, Verletzungen und den Weg zurück in die Bewegung vermittelt.
Zu Osteopathie, Myoreflextherapie und Sport schreibe ich Fachbeiträge, gebe Interviews und veröffentliche White Papers, zum Beispiel zur Herzratenvariabilität.
Eine Auswahl finden Sie auf der Seite Fachwissen.
Eine Behandlung dauert zwischen 40 und 55 Minuten.
Ob und in welcher Höhe Ihre Krankenversicherung Kosten übernimmt, hängt von den jeweiligen Voraussetzungen und Ihrem Tarif ab. Bitte klären Sie dies vor der Behandlung direkt mit Ihrer Versicherung.
Termine vereinbare ich nach Absprache, online oder telefonisch.